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Eine Initiative betreiben

adiuto bietet lokalen Hilfsorganisationen einen Ort, um Güterverteilung und freiwillige Arbeit im Alltag zu organisieren: konkrete Bedarfe veröffentlichen, Schichten koordinieren, Zusagen verwalten und das Team informieren.

Der Arbeitskreislauf​

  1. Initiativenprofil erstellen und mindestens einen Standort hinzufügen.
  2. Aufgaben veröffentlichen für Sachgüter, Aktivitäten oder geplante Schichten.
  3. Zusagen empfangen als Missionen und Schichtbuchungen.
  4. Übergaben und Check-ins bestätigen, damit geleistete Hilfe erfasst wird.
  5. Bedarf aktuell halten, indem Aufgaben bearbeitet, wiederholt, pausiert oder archiviert werden.

Über den eigenen Unterstützerkreis hinaus wachsen​

Wenn ihr aktuelle Bedarfe auf adiuto veröffentlicht, können euch Menschen finden, die eure bisherigen Aufrufe noch nie gesehen haben. Klare Mengen, Standorte und eine direkte Zusagemöglichkeit erleichtern den Schritt von Interesse zu passenden Sachspenden und gebuchten Helferschichten.

Je mehr Initiativen teilnehmen, desto mehr Gründe gibt es für Spender:innen und Freiwillige, die Plattform zu nutzen. Ihre Beteiligung macht sie wiederum für weitere Initiativen wertvoll. Dieser Netzwerkeffekt kann eure Reichweite und das Spendenaufkommen deutlich steigern. Mit aktuellen Aufgaben helft ihr Menschen, einen Beitrag zu finden, den sie tatsächlich leisten können. Wie das gemeinsame Netzwerk wächst.

Auf der täglichen Arbeit aufbauen​

Nutzt adiuto für eure aktuellen Aufgaben, etwa Lebensmittel sammeln, Kleidung verteilen oder einen regelmäßigen Hilfsdienst besetzen. Haltet Bedarfe, Standorte, Öffnungszeiten und Zuständigkeiten im Rahmen dieser Arbeit aktuell.

Dieses wachsende Netzwerk und die laufende Zusammenarbeit schaffen zugleich eine Grundlage für dringendere Situationen. Wenn eine Krise die Bedarfe vor Ort verändert, habt ihr bereits eine Initiative, verantwortliche Personen, bekannte Standorte und einen Ablauf, um Unterstützende zu erreichen und Hilfe nachzuverfolgen. Darin könnt ihr Bedarfe, Prioritäten und Schichten anpassen, wenn für das Einführen neuer Methoden kaum Zeit bleibt. Warum die tägliche Nutzung auch die Krisenvorsorge stärkt.

Der Verwaltungsbereich​

Administrator:innen und Koordinator:innen öffnen Verwalten auf der Initiativenseite. Dort gibt es:

  • Aufgaben: Bedarfe, Sets, Mengen, Prioritäten, Fristen, Wiederholung und Sichtbarkeit anlegen und pflegen;
  • Schichten: offene, volle und geschlossene Schichten in Tages-, Wochen- oder Monatskalendern ansehen;
  • Missionen: eingehende, abgeschlossene, stornierte und abgelaufene Zusagen verfolgen;
  • Direktübergabe: einen benötigten Gegenstand für eine bestimmte Person reservieren und die Abholung erfassen;
  • Scan-Zugang: einer vertrauenswürdigen Person vor Ort vorübergehend Übergaben ohne eigenes Konto scannen lassen;
  • Mitglieder: Anfragen genehmigen und Rollen zuweisen;
  • Mitteilungen: Mitglieder per E-Mail informieren und den Versand dokumentieren;
  • Standorte: Adressen, Öffnungszeiten, Hinweise und Kartenpunkte verwalten;
  • Einstellungen: das öffentliche Profil pflegen und mit Admin-Berechtigung die Initiative pausieren oder archivieren.

Praktische Checkliste zum Start​

  • Klärt intern, wer die Initiative anlegt, und vermeidet doppelte Einträge.
  • Nutzt eine betreute Kontaktadresse und eine klare öffentliche Beschreibung.
  • Tragt korrekte Standorte und Öffnungszeiten ein, bevor ihr Sachbedarfe veröffentlicht.
  • Beginnt mit einer kleinen, aktuellen Bedarfsliste statt einer dauerhaften Wunschliste.
  • Setzt realistische Mengen und Schichtkapazitäten.
  • Nehmt mindestens eine weitere verantwortliche Person ins Team auf.
  • Weist die Personen ein, die Sachspenden annehmen oder Freiwillige einchecken.

Weiter mit Initiative anmelden und anschließend Standorte und Einstellungen.