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Welches Problem löst adiuto?

Wenn viele Menschen helfen wollen, fehlt es häufig nicht an Hilfsbereitschaft. Schwierig wird die verlässliche Koordination.

Eine Initiative muss jederzeit wissen, was gerade gebraucht wird, in welcher Menge, an welchem Ort, wer eine Lieferung zugesagt hat und was tatsächlich angekommen ist. In Chats, Tabellen und allgemeinen Spendenaufrufen geht dieser gemeinsame Stand schnell verloren:

  • Dringende Anfragen verschwinden im Nachrichtenstrom.
  • Veraltete Aufrufe werden weitergeleitet.
  • Manche Dinge werden mehrfach gebracht, während anderes fehlt.
  • Eine Zusage wird mit einer erfolgten Lieferung verwechselt.
  • Knapper Lagerraum füllt sich mit Dingen, die gerade nicht gebraucht werden.

Wie adiuto das Problem löst

Bei adiuto steht der aktuelle Bedarf einer Initiative am Anfang – nicht das, was jemand zufällig abgeben möchte.

  1. Die Initiative veröffentlicht eine Aufgabe mit Menge, Ort und, wenn nötig, Zeitpunkt.
  2. Unterstützende übernehmen den gewünschten Beitrag verbindlich als Mission. Dadurch sinkt der offene Bedarf.
  3. Die Übergabe oder der Check-in bei einer Schicht bestätigt, dass die Hilfe angekommen ist, und schließt den Vorgang ab.

Die Verantwortung für die Liste bleibt beim Team vor Ort. Unterstützende sehen dieselben aktuellen Mengen. So wird aus Hilfsbereitschaft ein Beitrag, mit dem die Initiative verlässlich planen kann.

In der Praxis bewiesen

Dieses Modell ist erprobt. Während des Berliner Hilfseinsatzes 2022 koordinierte adiuto Bedarfe und bestätigte Übergaben an mehreren Anlaufstellen und bei hohem Aufkommen. Die eigentliche Hilfe leisteten Freiwillige und Spendende; adiuto stellte die gemeinsame Arbeitsgrundlage bereit.

Lies die Belege aus dem Einsatz 2022 oder erfahre, wie die heutige Plattform funktioniert.